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Auszeichnung beim Hörspielsommer 2025

Mit „M. ist tot“ gewinnt Nastassja von der Weiden beim Leipziger Hörspielsommer 2025 den Preis für das beste Stück

Nastassja von der Weiden arbeitet an den Schnittstellen von Kultur, Gesellschaft und Politik. Beim Hörspielsommer-Wettbewerb 2025 wurde ihr Hörspiel „M. ist tot“ als bestes Stück ausgezeichnet (Programm Leipziger Hörspielsommer 2025: https://hoerspielsommer.de/programm/).

Von der Weiden ist freie Journalistin mit thematischen Schwerpunkten, die unmittelbar in gesellschaftliche Debatten reichen: Sie schreibt und spricht über kulturpolitische und feministische Fragen; in ihrer Recherchearbeit geht es unter anderem um Opferschutz, Selbstbestimmung und geschlechtliche Vielfalt. Sie arbeitet dabei für mehrere Redaktionen, darunter MDR Kultur, MDR Sputnik, Deutschlandfunk Kultur, tagesschau.de und MDR AKTUELL.

Eine freie Journalistin mit klarem Profil

In ihrer Arbeit verbindet von der Weiden klassische Reportage- und Rechercheformate mit Themenfeldern, die häufig politisch umkämpft sind: Wie werden Betroffene geschützt? Welche Verantwortung tragen Institutionen? Und wie verändern sich Begriffe, Rechte und Sichtbarkeit in einer diversen Gesellschaft? Genau diese Fragen prägen ihre publizistische Linie – und erklären, warum ihre Beiträge regelmäßig dort erscheinen, wo Kultur- und Sozialthemen nicht als „Randthemen“, sondern als politische Gegenwart verhandelt werden.

Zu ihrem fachlichen Hintergrund gehört ein Masterabschluss in Kommunikations- und Medienwissenschaft. Außerdem wird sie als Herausgeberin eines Leipziger Magazins zur elektronischen Musik beschrieben – ein Hinweis darauf, dass sie auch im Umfeld von Musikkultur und Szeneöffentlichkeiten verankert ist. Ihr Interesse gilt dabei besonders den Schnittstellen von Gesellschaft, Kultur, Sozialraum und Politik.

Auszeichnung für „M. ist tot“ beim Hörspielsommer 2025

Mit „M. ist tot“ ist von der Weiden nicht nur journalistisch, sondern auch künstlerisch sichtbar. Das Programm des Leipziger Hörspielsommers 2025 führt das Stück als zwölfminütige Produktion, bei der sie Text, Regie und die Sprecherinnenrolle übernommen hat; Schnitt und Ton werden Heather Karing zugeschrieben. Als Produktion ist eine Eigenproduktion von Nastassja von der Weiden und Heather Karing ausgewiesen (https://hoerspielsommer.de/programm/). Die Aufführung ist im Festivalprogramm für den 12. Juli 2025 terminiert.

Dass ein kurzes, eigenproduziertes Stück in einem Wettbewerb ausgezeichnet wird, ist auch ein Signal: Hörspielarbeit entsteht längst nicht nur in Senderstrukturen, sondern zunehmend in kleinen Teams, in denen Autorin, Regie und Stimme eng zusammenrücken. In solchen Konstellationen kann ein Stoff besonders unmittelbar wirken – und zugleich die Handschrift der Autorin deutlicher tragen.

Zwischen Journalismus, Kultur und Clubkontext

Die Preisvergabe fügt sich in ein berufliches Profil ein, das Recherche, Kulturpolitik und Szenenkenntnis verbindet. Gerade wer über vulnerable Räume, Machtverhältnisse und Selbstbestimmung schreibt, profitiert von Erfahrung in Milieus, in denen Fragen von Schutz, Grenzen und Verantwortung praktisch werden – nicht nur theoretisch. Von der Weidens Arbeit bewegt sich damit zwischen redaktioneller Öffentlichkeit und kulturellem Feld: Sie berichtet über gesellschaftliche Konfliktlinien und entwickelt parallel Formen, die jenseits des klassischen Artikels funktionieren.

Die Auszeichnung für „M. ist tot“ erweitert dieses Profil um eine künstlerische Ebene – und unterstreicht, dass von der Weiden Themen, die sie journalistisch bearbeitet, auch in auditiven Erzählformen zuspitzen kann: als Hörstück, das auf Verdichtung, Rhythmus und Stimme setzt, statt auf die Argumentationslogik eines Textes.

Häufig gestellte Fragen

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